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Lesestörungen und Leseschwäche


Bewertung der Leseleistung

Traditionell wird die Leseleistung in Beziehung zur gemessenen Intelligenz gesetzt. Hierbei wird von einer Lesestörung gesprochen, wenn die in einem Lesetest gemessene Leseleistung mindestens 2 Standardabweichungen geringer ist, als das Ergebnis eines Intelligenztest. Nach einem Erlass des Freistaates Bayern wird dann von einer Leseschwäche gesprochen, wenn ein Intelligenzquotient von mindestens 85 erreicht wird, die im Lesetest gemessene Leseleistung jedoch weniger als 12 T-Wertpunkte unter dem Intelligenzquotienten liegt. Eine solche Abgrenzung ist allerdings das Ergebnis statistischer Willkür und hat keine psychologische oder neurobiologische Grundlage. Wie ausgeprägt eine verminderte Leseleistung ist, hängt vom Grad der Funktionsminderung eines oder mehrerer neuronaler Netzwerke ab, vom Ausmaß psychischer Probleme oder von einer ungeeigneten Lesestrategie. Eine nur statistische Abgrenzung einer Lesestörung und Leseschwäche übersieht die verschiedenen Ursachen auf die die Leseproblematik zurückzuführen ist und die unterschiedlichen Therapieschritte, die angemessen sind. Da die Lesestörung wie auch die Leseschwäche ganz unterschiedliche Ursachen haben können, reicht es zur Diagnostik einer Lesestörung oder Leseschwäche nicht aus, nur die Existenz eine zur im Vergleich zur Altersnorm verminderten Leseleistung zu konstatieren. Stattdessen müssen die jeweiligen Ursachen der Lesestörung, bzw. der Leseschwäche identifiziert werden. Folglich existiert auch nicht eine einzige universelle Lesetherapie. Diese muss sich nach den jeweiligen Ursachen der Lesestörung bzw. der Leseschwäche richten. Im Fall einer Lesestörung muss die betreffende verminderte Hirnleistungen identifiziert und therapeutisch berücksichtigt werden. Wir haben an der Universität München PC-gestützte Verfahren entwickelt, die es erlauben, die Hirnleistungen, deren Verminderung Ursachen für die Lesestörung eines Kindes, Jugendlichen oder auch Erwachsenen sind, zu diagnostizieren und Ursachen bezogen zu therapieren.

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